Zahnpasta-Inhaltsstoffe: Die vier Musketiere

Donnerstag 3. Sep. 2020 13:45

Alle guten Dinge sind drei. Bei uns vier: Fluorid, Putzkörper, Schäumungsmittel und Oligopeptide-104 (gelisteter kosmetischer Inhaltsstoff für CUROLOX® TECHNOLOGY). Denn ihre Hauptaufgabe ist die Kariesprophylaxe. Und weshalb nun vier? CUROLOX® TECHNOLOGY gehört natürlich auch in die Zahnpasta. Das finden wir auf jeden Fall so. Denn bei der Kariesprophylaxe spielt CUROLOX® TECHNOLOGY eine Hauptrolle. Im Folgenden klären wir Sie darüber auf, was in einer Zahnpasta drin ist, und wo die CUROLOX® TECHNOLOGY einen entscheidenden Unterschied macht.

Schäumungsmittel: Für Auflockerung ist gesorgt

Schäumungsmittel sind Substanzen, die Fette aus Stoffen lösen und die Oberflächenspannung von Wasser aufbrechen. Diese Tenside oder waschaktiven Substanzen sorgen dafür, dass sich die Zahnpasta gut im Mundraum verteilt. So gelangt die Zahnpasta auch an schwer erreichbare Stellen. Die Schaummenge lockert den Zahnbelag auf und sorgt für ein angenehmes Putzgefühl bei der Mundhygiene.

Putzkörper: Aufgepasst bei den kleinen Helfern

Die kleinen Helfer entfernen Schmutz, also Zahnbelag und Verfärbungen. Putzkörper, wie zum Beispiel Hydrated Silica, sind die harten Bestandteile einer Zahnpasta. Zahnpasten nutzen Putzkörper unterschiedlicher Grösse und Härte. Je grösser und härter nehmen sie aber nicht nur den Zahnbelag weg, sondern gleich den Zahnschmelz mit. Wie viel Zahnschmelz im Laufe eines Erwachsenlebens durch das Putzen mit der Zahnpasta verloren geht, gibt der RDA Wert an. Je höher der RDA-Wert, desto mehr Zahnschmelz wird abgetragen. Zu viel Abtrag schädigt den Zahnschmelz. Wenn Sie empfindliche Zähne haben, sollte der RDA-Wert nicht höher als 50 sein. Werte über 90 sind für die tägliche Zahnreinigung grundsätzlich nicht empfehlenswert.

Fluorid: Bekämpft Bakterien und härtet den Zahnschmelz

Naturgemäss kommt Fluorid in unseren Zähnen und Knochen vor und ist wichtig bei der Remineralisierung. Fluorid bekämpft die Bakterien auf dem Zahnschmelz und verringert damit ihre Produktion von schädlichen Säuren, die wiederum zur Entstehung von Karies führen. Fluorid hilft bei der Mineralisierung des Zahnschmelzes und härtet ihn. Zwar ist Fluorid in Nahrungsmitteln enthalten, allerdings ist die Konzentration im Mund zu gering, um diese Wirkung zu haben. Deshalb hilft Fluorid aus Zahnpflegeprodukten, um verlässlicher vor Karies zu schützen. Eine Fluorid Zahnpasta ist also wichtig.

Das «vierte» Musketier: Gegen Karies und empfindliche Zähne

Eigentlich gibt es nur drei Musketiere. Aber wir finden, dass wir CUROLOX® TECHNOLOGY als «viertes» Musketier für die Zahnpasta einführen sollten. Klar, dieser Inhaltsstoff ist auch massgeblich in unseren Produkten für die Zahnpflege. Aber wir dürfen doch sagen, dass die CUROLOX® TECHNOLOGY, die wir im letzten Blogartikel vorgestellt haben, in Studien überlegende Ergebnisse zeigte.

Die CUROLOX® TECHNOLOGY nimmt sich die Natur zum Vorbild. Es ist ein Molekül mit Eigenschaften wie das verloren gegangene Molekül für die Bildung von Zahnschmelz. Dank Kalziumbindungsstellen haftet es fest an den Zahnmineralien und baut eine Matrix auf der Zahnoberfläche oder in der Schmelzläsion auf. Zusätzlich bindet das Molekül Zahnmineralien aus dem Speichel und bildet neuen Zahnschmelz.

Weitere Zusatzstoffe in Zahnpasten, Spülungen und Co.

· Desensibilisierende Stoffe: Bei sensiblen Zähnen ist es ratsam, Produkte zu verwenden, die auf Empfindlichkeiten abgestimmt sind. Kaliumverbindungen, Strontiumsalze, Arginin und Kalziumkarbonat können schmerzlindernd wirken. Oder Sie verwenden Produkte mit CUROLOX® TECHNOLOGY, die bei regelmässiger Anwendung eine langfristige Schutzbarriere bilden und die Tubuli nachhaltig verschliessen.

· Kariesprophylaxe: Neben CUROLOX® TECHNOLOGY und Fluorid unterstützen auch Sodium-Zusätze und Olaflur die Kariesprophylaxe beim Zähneputzen.

· Antibakterielle Stoffe: Hierfür eignen sich zum Beispiel Chlorhexidin, Zink-Verbindungen oder Zinnpyrophosphate. Passen Sie auf bei Zink-Produkten und Triclosan. Zu viel Zink ist gesundheitsschädlich. Und bei Triclosan können Resistenzen entstehen.

· Bleichmittel: sollen die Zähne aufhellen. Peroxidhaltige Zahnpasten erfüllen häufig die Erwartung nicht. Ein zu hoher Gehalt schadet Ihrem Zahnfleisch und Ihren Zähnen. Whitening-Produkte und Zahnpasten mit Aktivkohle oder hohem RDA Wert sollten Sie vermeiden. Die Art und Anzahl der Putzkörper sind zu aggressiv.

· Natriumlaurylsulfat (SLS): dient als Schäumungsmittel, ist aber relativ aggressiv und kann die Mundschleimhaut angreifen. Auch Aphten werden häufig mit SLS- haltiger Zahnpasta in Verbindung gebracht. Vermeiden Sie Produkte mit diesem Stoff.

· Süssungsmittel: Bei der zuckerfreien Zahnpflege zum Beispiel in Kaugummis, machen Xylit, Sorbit, Saccharin, Limonene, Rebaudioside A (Stevia) und weitere Süssstoffe den Geschmack von Zahnpflege-Produkten angenehm. Xylit wird aus Birkenzucker hergestellt, wirkt karies- und entzündungshemmend und regt die Speichelproduktion an.

· Alkohol: hat eine stabilisierende Wirkung auf das Produkt. In Mundspülungen und Mundwassern sorgt es vor allem für einen frischen Geschmack. Bei empfindlichen Zähnen können alkoholische Bestandteile aber brennen und sind daher nicht ratsam.

Andere chemische Zusätze: Zahnpflegeprodukte enthalten weitere Zusätze, die für die richtige Konsistenz sorgen und dafür, dass das Produkt nicht verdirbt (zum Beispiel Propylene Glycol). Ebenso kommen Zusätze für die Farbgebung des Produktes zum Einsatz (zum Beispiel CI-Stoffe).

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